Sonntag, 12.03.2006
pullermann: leseabend in mainhatten
und wie ich im kommentar schon geschrieben habe, "insgesamt ein gelungerner abend, prima texte und 'toll' vorgetragen. was ja fast noch schwerer wiegt ist, daß mensch noch viele andere nette bloggerInnen getroffen hat. also ein großes dankeschön an die orga und ein gruß an die vielen bloggerInnen und ein seufz für die, die schon viel zu früh gehen mußten oder gar nicht erst kommen konnten... ;-) [einen speziellen gedanken an die blockade der gedanken, hoffe, du bist gut angekommen...]
die "nicht ganz erste frankfurter bloglesung", wie andrea schreibt "(das ist jetzt der offizielle Terminus, auf den wir uns geeinigt haben)" war gut besucht, zum glück gab es eine treppe, die ebenso, wie die tische, als sitzgelegenheit herhalten mußte. von der faz war auch jemand da, der am anfang massenhaft fotos geschossen hat, doch noch während des ersten beitrags von andrea den raum verließ, über die lesung dürfte die faz dann also wenig schreiben können, eher dokumentieren, daß sie überhaupt stattfand. "warum die die lesung ausgesucht haben, darüber kann" auch bandini nur spekulieren."leider hat bandini die lesung selbst recht schnell durchgezogen, da ab 22:00 eine 'geschlossene gesellschaft' angesagt war. ich hätte gut noch eine stunde länger zuhören können." klagt kristof, und da hat er recht, ich hätte auch gerne noch weiter zugehört, insbesondere da bandini seinen letzten text in einer art poetry slam vortrug, sehr geräuschvoll also, was die geschichte recht lebendig werden ließ. suna stand dem mit ihrer schnellen lese im feinen akzent nicht nach.
"eine sehr gute frankfurter show", so beschreibt venden den abend, der sich dann zu einem gemütlichen bloggertreffen entwicklete, die sicher mehr als die hälfte der anwesenden ausgemacht haben dürften. am späten abend haben sich die tanzwütigen und die rede-begierigen auf entsprechende lokalitäten verteilt. wer dann am frühen, saukalten morgen auf den nur stündlich eintrudelnden "nachtbus" warten mußte (der natürlich gerade weggefahren war), bekam beim bembelkandidaten zur überbrückung noch einen heißen chinesischen tee und einen moutai.
ach ja, andrea beklagt sich über den händetrockner auf der damentoilette, sie sollte mal den auf der herrentoilette sehen, der in diesem aufezug für ähnlich aufregungen und krawalle wie die mohammed-karikaturen sorgen dürfte...weitere betrachtungen zum abend bei: suna, kid37, frater aloisius, denkblocka.de, frau k., arboretum, mark793, less than zero, ynette, nicodemus, spreepiratin
Kommentare
Klingt nach einem wirklich tollen Abend. Bei der nächsten Veranstaltung kann ich hoffentlich vorbeischauen.
Ich habe das ganze nicht durchgezogen. Wir hatten jeder 4 texte außer Andrea, die 3 lange hatte und Suna 5 oder sechs kurze. Was schon passte. Aber wir hatten versprochen, dass wir nach 10 zum Ende kommen. Wenn alle eine viertel Stunde früher gekommen wären, hätten wir jeder noch einen Text geschafft.
Das Palästinensertuch lag übrigens auf dem Boden und ich habe es auf deb Trockner gelegt. Irgendwer hat es dann darum geschlungen. Und irgendwer sonst dürfte es vermissen.
Ich mache Poetry Slam? Interessant, so habe ich das noch nie gesehen.
schöner bericht. interessant finde ich ja die info, dass das ende begrenzt war. eigentlich schade. die erfahrung lehrt: nach der lesung entstehen die besten "geschichten"...
danke für die auflösung, wie das tuch auf, um, an den trockner kam, vielleicht sieht's ja der besitzer hier!?
der frater und ich waren sogar schon eine stunde vorher mal da, als alles noch geschlossen war, um uns in dom-nähe zünftig auf den abend vorzubereiten. das nächste mal gern ein viertel stündchen früher.
potry slam ist glaub' ich der passende name für deinen letzten vortrag gewesen, wenn ich da nicht mächtig was miteinander velwechserl
@mainbube: hoffentlich, hast wirklich was versäumt!
@waschsalon: das cafe war ein guter veranstaltungsort, leider etwas begrenzt in seinen sitzmöglichkeiten, weswegn einige früher abwanderten. tja und von den besten geschichten danach dürfte nicht alles für die veröffentlichung frei gegeben werden ;-)
Der Damentoilettenhandtrockner ging jedes Mal an, wenn die Tür aufging, das ist schrecklich.. Euer war wenigstens dank Bandini hübsch verpackt ;)
hahaha, das ist das problem der blogger: einerseits weiß man nie, was hinterher alles im netz steht. andererseits ist es auch nicht immer gut alles, was man weiß, zu bloggen.
trotzdem: nachdem ich sämtliche berichte gelesen habe, glaube ich langsam ein gutes bild von der schönen veranstaltung zu bekommen.
schöner Bericht! War rundum ein super Abend. Und Moutai: Ein geniales Zeugs!
viele gruesse
Frater aloisius
freut mich, daß der moutai bei dir so gut angekommen ist, der schmeckt übrigens auch im sommer, es muß also nicht so bitterkalt sein ;-)
Sieht irgendwie danach aus, als gäbe es eine Frankfurter Bloggerszene. Aber so ganz steig ich hier noch nicht durch. Macht ja nix.
Gruß von Elke,
auch aus Mainhattan
@elke
ebenso grüße aus und nach bembeltown,
was genau verstehst du denn "noch" nicht?















